 |
 |
|
Thomas Juraske Stand: 23 Februar 2006 |
|
 |
 |
|
Jahresbericht 2002 der Löschgruppe Wendershagen Auftaktveranstaltung der Löschgruppe Wendershagen im Jahr 2002 war die interne Jahresdienstbesprechung, welche am 12.01.2002 erstmals im Bürgerhaus in Ellingen
stattfand. Auf Grund der schönen Räumlichkeit war dies zwar das erste aber sicherlich auch nicht das letzte Mal. Die erste und zugleich auch jährlich wiederkehrende Aufgabe stand dann am
11.02.2002 bevor, als anlässlich des Rosenmontagszuges in Morsbach eine Sicherheitswache gestellt werden musste. Auf Grund der vielen Besucher und der vielen teilnehmende Wagen eine nicht ganz einfache Angelegenheit. Zum ersten Einsatz wurden wir dann am 24.02.2002 gerufen. Ein in Oberwarnsbach auf die Straße gestürzter Baum musste entfernt werden. Eine Kleinigkeit, wenn man an das letzte Weihnachtsfest denkt. Auf
Grund des starken Regens, welcher in den folgenden Tagen fiel, wurden wir erneut am 26.02.2002 zu einem „Hochwassereinsatz“ gerufen. Ein verstopftes Abwasserrohr ließ Wasser aus einem Schacht strömen, welches
teilweise in den Keller des Hauses von Stefan Abts lief. Kurzerhand wurde der Keller leergepumpt. Aufgeschichtete Sandsäcke sollten weiteren Schaden verhindern. Am Abend des gleichen Tages erfolgte eine
erneute Alarmierung, als in Ellingen im Einmündungsbereich der Straße „Zur Sonnenburg“ ein verstopftes Abwasserrohr große Wassermengen über die Straße laufen ließ. Eine entsprechende Reinigung und Spülung konnte
wenig Abhilfe schaffen. Kurzerhand wurde der Aggerverband über die Angelegenheit informiert. Die nächste Veranstaltung folgte dann am 22.03.2002. An diesem Tag fand die gemeinsame
Jahresdienstbesprechung im Schulzentrum in Morsbach statt. Am Ostersonntag, den 31.03.2002 wurde anlässlich des traditionellen Osterfeuers in Wendershagen wieder eine Sicherheitswache gestellt. Die nächste Alarmierung erfolgte am 07.05.2002. In der Werkstatt der Firma Opel Zielenbach in Morsbach stand ein PKW in Flammen. Glücklicherweise wurde dieser von den Mitarbeitern kurzfristig ins Freie
geschoben, so dass der Einsatz für die Löschgruppe Wendershagen abgebrochen werden konnte. Genau einen Monat später später, also am 07.06.2002 machten wir uns dann schließlich auf den Weg zum
Leistungsnachweis nach Eckenhagen, welchen wir wieder mit zwei Gruppen nach Erfüllung der uns gestellten Aufgaben erfolgreich absolvierten. Dann kam eine längere Ruhephase. Erst am 14.06.2002 wurden wir
zu einer gemeinsamen Übung im stillgelegten Tunnel bei Kömpel gerufen. Es galt einige Personen zu befreien, welche im teilweise eingestürzten Tunnel verschüttet waren. Insgesamt eine sehr durchdachte und vielfältige
Übung, welche allerdings unter Berücksichtigung der UVV nochmals zu überdenken wäre. Und wieder wurde es lange ruhig. Die nächste Aufgabe war die Vorbereitung sowie das eigentliche Feuerwehrfest,
welches am 17.08.2002 + 18.08.2002 stattfand. Zunächst am 17.08.2002 wieder mit einem Fußballturnier auf dem Rasenplatz in Ellingen beginnend folgte abends der Feuertanz. Auch das Duo Nonstop hatte es sich diesmal nicht
nehmen lassen, nochmals im Feuerwehrhaus zum Tanz zu spielen. Sonntags fand wie gewohnt ein Frühschoppen statt, welcher erst am späten Nachmittag ausklang. In den darauf folgenden Wochen wurden dann die letzten
Vorbereitungen für den Ausflug nach Berchtesgaden getroffen. Dieser fand in der Zeit vom 03.10.2002 bis 06.10.2002 statt. Nachdem der Bus mit sämtlichem Gepäck sowie wichtiger Verpflegung beladen wurde ging es gegen
1.45 Uhr los. Das Ziel Berchtesgaden haben wir gegen Mittag erreicht, wo zunächst die Zimmer verteilt und das Gepäck entsprechend auf diese gebracht wurde. Nach einem gemeinsamen Mittagessen fuhren wir zunächst
noch über die Roßfeldhöhenstrasse, wanderten ein wenig und rasteten in einem Almrestaurant. Später auf dem Weg zu unserer Unterkunft kehrten wir noch kurz für eine Stipp-Visite im Festzelt in Berchtesgaden ein. Einige
fanden es hier dann aber so toll, das sie kurzerhand dablieben und später ein Taxi zur Unterkunft nahmen. Da es am nächsten Tag sehr regnerisch war, wurde das eigentliche Programm kurzerhand umgestellt. So war nun
ein Besuch des Salzbergwerks bzw. der Innenstadt von Berchtesgaden angesagt. Insbesondere die im Salzbergwerk hier anzulegenden Schutzanzüge sorgten für jede Menge Begeisterung. Vor allem in Verbindung mit den Rutschen
ein riesiger Spaß. Nachmittags wurde dann eben noch ins Kehlsteinhaus gefahren. Leider jedoch mußte hier der Aufenthalt ziemlich kurz gehalten werden. Dies war angesichts des schlechten Wetters allerdings auch
nicht all zu schlimm! Zum Abendessen fuhren wir in das Gasthaus „Zur steilen Wand“. Neben einem recht guten Essen hatte es insbesondere die Kellnerin so einigen Kameraden richtig angetan... Der Samstag
begann morgens mit einem Spaziergang auf die Kneifelspitze bzw. zur Almbachklamm. Treffpunkt sollte mittags am Ende der Almbachklamm sein. Die Besucher der Keifelspitze kamen etwas später mit dem Bus am Treffpunkt
an, da sie unterwegs noch bei den Pfnürs aufgehalten worden sind. Nachmittags standen dann zum einen eine Fahrt auf den Königssee oder die Fahrt auf den Jenner auf dem Programm. Für manche begann und endete die Fahrt
auf den Jenner jedoch schon bereits am Fuße des Berges in einer gemütlichen Kneipe. Den letzten Abend des Ausfluges wollten wir für einen gemütlichen Abschlussabend beim Auerwirt in Ramsau nutzen. Leider war die Musik
etwas langweilig, dafür hatten wir aber Ausgleich durch unser Schwulen - Pärchen Andreas und Dominik. Später legte Andreas dann aber auch noch ‚ne kesse Sohle mit einer schon etwas älteren Jugendlichen auf‘s Parkett.
(Siehe Fotos Internet) Im großen und Ganzen kam die Stimmung an diesem Abend aus unseren Reihen, so das die Musik nicht weiter störte! Allerdings war dafür der Chef nicht mehr ganz so gut auf uns zu sprechen. Unfähig
mit sachlicher Kritik umzugehen, denn das Servieren des Essens zog sich über mehrerer Stunden hin, machte er den Versuch sich mit unserem Kassierer (Kleusi) anzulegen. Hat den denn vorher niemand aufgeklärt das so was
ins Auge gehen kann!? Fazit: zwar kein besonders schöner dafür aber umso einprägsamer Abend!!! Sonntags ging es dann auch schon recht früh los Richtung Wendershagen, wo wir schließlich gegen 18.00 Uhr angekommen sind,
da sehr viel Reiseverkehr zu langen Staus geführt hatte. Nach längerer „Erholungsphase“ erfolgte am Sonntag, den 27.10.2002 wieder eine Alarmierung. Auf Grund eines starken Herbststurmes mussten mehrere Straßen von
umgestürzten Bäumen befreit werden. Etwa zwei Wochen später, also am 09.11.2002 haben wir erneut anlässlich des Martinsfeuers in Wendershagen sowie am 10.11.2002 anlässlich des Martinszuges in Ellingen
eine Sicherheitswache gestellt. Genau vier Wochen später, also am 08.12.2002 fand die Weihnachtsfeier- erstmals wieder ohne die Dorfgemeinschaft Wendershagen- statt. Mit einem Bollerwagen im Schlepptau,
bepackt mit Glühwein, Kakao und Schnäpsen, wanderten wir zunächst ein kleines Stück, bevor sich auf einer Wiese in der Straße „Auf dem Höfchen“ am Feuer gewärmt und bei Grillwürstchen gestärkt werden konnte. Auch der
Nikolaus sowie der Knecht Ruprecht ließen es sich nicht nehmen – diesmal jedoch mit einem Heißluftballon - bei uns vorbeizuschauen. Auch für die Kleinen hatten sie einiges mitgebracht. Rundum eine sehr schöne
Weihnachtsfeier, welche in dieser Art sicherlich wiederholt werden sollte. Am Samstag den 21.12.2002 machten sich dann einige Kameraden auf den Weg, um den Weihnachtsmarkt in Köln sowie die schöne
Altstadt mit den vielen Kneipen unsicher zu machen. Den letzten Einsatz im Jahre 2002 galt es am 30.12.2002 zu bewältigen. Wieder lief der Keller des Hauses von Stefan Abts in Ellingen auf Grund des
bekannten und verstopften Abwasserrohres voll. Keine allzu große Angelegenheit, schließlich macht die Übung den Meister... Anzumerken sei zum Jahresschluß, dass die der Löschgruppe Wendershagen im Jahre
2002 gestellten Aufgaben nicht sehr vielzählig waren. Dies ist letztendlich sicherlich auf den vorbeugenden Brandschutz sowie die moderne Technik im Einzelnen zurückzuführen. Dies sollte und wird, schaut man sich die
möglichen Naturkatastrophen des letzten Jahres an, sicherlich nicht zu Zweifel an der Daseinsberechtigung der Löschgruppe Wendershagen führen. |
 |
 |
|
Jahresbericht 2001 Einen ruhigen Jahreswechsel gerade überstanden, startete das Jahr
2001 für die Löschgruppe Wendershagen mit einer Vielzahl von Einsätzen. Der Erste erfolgte am 18.01.2001 als eine Böschung in Lützelseifen brennen
sollte. In Lützelseifen angekommen stellte sich schließlich heraus, daß es sich um einen Fehlalarm handelte.Erst 10 Tage später, also am 28.01.2001 wurden wir dann erneut gerufen. Zunächst am Feuerwehrhaus
angekommen wurde bekannt, daß der Dachstuhl eines Hauses in Euelsloch in Brand geraten war. Zwischenzeitlich jedoch verunfallte ein Kamerad des Löschzuges 1 auf der Fahrt zum Gerätehaus mit seinem PKW so schwer,
das er aus diesem befreit werden mußte. Also sollte die Unfallstelle zuerst angefahren werden, da die Kameraden aus Lichtenberg und Morsbach bereits mit der Brandbekämpfung in Euelsloch begonnen hatten. Am Unfallort in
Morsbach angekommen, war ein Einschreiten jedoch nicht mehr erforderlich, da der Rüstwagen aus Lichtenberg die Einsatzstelle Euelsloch verlassen konnte und die Unfallstelle in Morsbach erreicht hatte. Aus
diesem Grunde machten wir uns direkt weiter auf den Weg nach Euelsloch, wo zwischenzeitlich das Feuer schon gelöscht werden konnte. Lediglich kleinere Nachlöscharbeiten waren noch notwendig. Am 10.02.2001
erfolgte die nächste Alarmierung. Technische Hilfe “Tierrettung” wurde mitgeteilt. Eine seltene Angelegenheit. Ein Rind war im Stall des Kameraden Wilfried Diederich in eine Jauchegrube gestürzt. Mit vereinten
Kräften gelang es bereits nach kurzer Zeit, dieses unverletzt aus seiner mißlichen Lage zu befreien. Auch der Karneval ließ nicht mehr lange auf sich warten. Anläßlich des Rosenmontagszuges in Morsbach
wurde ca. zwei Wochen später, und zwar am 26.02.2001 wieder eine Sicherheitswache gestellt. An dem darauffolgenden Samstag, den 03.03.2001 erfolgte dann nach gemeinsamen Kirchgang in der Christ-König-Kirche
in Ellingen die interne Jahresdienstbesprechung im Feuerwehrgerätheaus in Wendershagen. Bis zum nächsten Einsatz dauerte es auch gar nicht mehr lange. In der Nacht zum 12.03.2001 wurden wir zu einem
Wohnhausbrand in Wendershagen in der Lichtenberger Straße gerufen. Es handelte sich um das Haus von Werner Zielenbach, welcher nur durch die lauten Rufe der zufällig nach Hause gekommenen Tochter geweckt wurde und
demzufolge schließlich den Weg durch dichten Qualm nach draußen finden konnte. Mit Atemschutz und Schnellangriff ging es vor. In Zusammenarbeit mit den Kameraden aus Morsbach und Lichtenberg konnte auch hier
der Brand schnell gelöscht werden. Nicht schlecht staunte so mancher Kamerad über die vielen Umbaumöglichkeiten in einem Wohnhaus. Selbst ungesicherte metertiefe Deckenöffnungen konnten vorgefunden werden.
Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Erneute Alarmierung erst drei Tage später. Am Nachmittag des 15.03.2001 brannte ein Wochendhaus in Lichtenberg bis auf die Mauern nieder. Selbst das schnelle
Eingreifen –wieder in Zusammenarbeit mit den Kameraden aus Morsbach und Lichtenberg- nutzte nichts mehr. Am Freitag, den 30.03.2001 fand die gemeinsame Jahresdienstbesprechung statt. Diese wurde erstmals
abends und wieder in der Hauptschule in Morsbach abgehalten. Schon wieder drei Tage später, also am 02.04.2001 der nächste Einsatz: Wohnhausbrand in Stentenbach. An der Einsatzstelle angekommen
stellte sich heraus, daß die Wasserversorgung unzureichend ist. Aus diesem Grunde wurde umgehend eine Wasserversorgung aus einem ca. 300 m entfernten Teich aufgebaut. Ein Teil dieses Doppelhauses wurde durch den Brand
unbewohnbar. Am 11.04.2001 galt es dann einen in einem Wald angezündeten Kleidersack zu löschen. Die Löscharbeiten waren rasch erledigt. Nun mußte nur noch etwas länger auf die Polizei gewartet werden,
welche die in dem Sack befindliche und noch nicht vollständig verbrannte Kleidung inspizieren mußte. Wie in jedem Jahr haben wir auch im Jahre 2001 wieder anläßlich des Osterfeuers in
Wendershagen am Sonntag, den 15.04.2001 eine Sicherheitswache gestellt. Einen Einsatz nicht alltäglicher Art galt es dann am 28.04.2001 zu bewältigen, als die Leitstelle uns zu einem Abraumfeuer in
der Lichtenberger Straße in Wendershagen alarmierte. Dieses mußte unter Anwesenheit der Polizei abgelöscht werden, da sich schon einige Anwohner wegen der starken Rauchentwicklung beschwert hatten. Auch die Polizei war
zum wiederholten Male vor Ort. Und dann kam die Hochwasserkatastrophe. Im Bereich Gummersbach, Engelskirchen und Wiehl stand am 03.05.2001 alles unter Wasser. Sämtliche Einheiten aus dem Oberbergischen
Kreis und den benachbarten Kreisen wurden alarmiert. Gegen 22.30 Uhr machten wir uns mit beiden Fahrzeugen auf den Weg nach Kotthausen um weitere Einsatzbefehle zu erhalten. Zunächst pumpten wir die Garage eines
Einfamilienhauses in Niederseßmar leer, dann folgte der Keller eines Hauses in Vollmerhausen. Doch hier konnte nicht viel erreicht werden, da der Grundwasserspiegel zu stark angestiegen war, so daß immer mehr
Wasser nachlief. Gegen 4 Uhr konnte die Heimfahrt angetreten werden. Auch im Jahre 2001 nahm die Löschgruppe Wendershagen wieder mit zwei Gruppen am Leistungsnachweis in Eckenhagen teil, welcher am
11.05.2001 stattfand. Auch hier haben beide Gruppen wieder mit Bravour bestanden. Am 07.07.2001, also knapp zwei Monate später war Wandertag. Bei recht gutem Wetter ging es morgens los. Eine Truppe zu Fuß,
die andere auf einem von einem Traktor gezogenen Anhänger. Unterwegs konnte sich an einigen Raststätten gestärkt werden. Auch für Spiele war gesorgt. Manche Teilnehmer zogen es jedoch vor, sich gegenseitig zu
beschäftigen und auf dem weichen Waldboden zu wälzen. In Seifen angekommen, konnte mit Kaffee und Kuchen verlorene Energie für die letzten Meter getankt werden. Der Abschluß fand Abends bei einem Salatbuffet und
Gegrilltem sowie Gyros im Gerätehausanbau statt. Insgesamt eine rundherum gelungene Wanderung – den Organisatoren an dieser Stelle nochmals herzlichen Dank und ebenso gute Ideen bei der Planung der Wanderung 2003. Das Phantasialand in Brühl besuchten einige Kameraden am 15.08.2001. Bei hochsommerlichen Temperaturen war besonders die Fahrt mit der Wasserbobbahn eine angenehme Sache. Am 18.08.2001 und
19.08.2001 fand das Feuerwehrfest statt. Traditionell wurde Samstag mittag mit einem Fußballturnier in Ellingen begonnen. Eigentlich hatte alles doch so gut angefangen – aber wo bleibt das DUO Nonstop?? Die hatten
uns wohl vergessen. Aber Feuertanz ohne Musik?? Im Handumdrehen wurde eine Musikanlage mit einigen Lautsprechern aufgestellt so daß wenigstens Cd`s abgespielt werden konnten. Sonntags fand ab 11.30 Uhr ein schöner
Frühschoppen statt, der –wie immer- bis in die Abendstunden andauerte. Sehr erschütternde Nachrichten dann am 11.09.2001. Durch die Terroranschläge in Amerika kamen tausende Menschen ums Leben. Darunter
mehr als 300 Feuerwehrkameraden, die Hilfe leisten wollten, aber nicht mehr von ihrem Einsatz zurückkommen. Am Samstag, den 13.10.2001 wurde die Löschgruppe Wendershagen erneut alarmiert. Die Leitstelle
meldete: “Brennt Heidehof”. Am Einsatzort angekommen stellte sich -Gott sei Dank- heraus, daß es sich lediglich um eine Übung handelt. Da es auf dem Heidehof keine Wasserentnahmestelle gibt, wurde von einem Weiher
in der Turmstraße, welcher im Ernstfall als Löschteich eingesetzt werden soll, Wasser entnommen und bis zum Heidehof gefördert. Die vorhanden Druckschläuche reichten hierfür gerade aus. Die Übung hat gezeigt, daß im
Ernstfall die Unterstützung anderer Einheiten geboten ist. Am 27.10.2001 + 28.10.2001 wurden dann unsere Erste Hilfe Kenntnisse aufgefrischt. Frank Peterburs, ehemaliger Mitarbeiter bei der Rettungswache
Waldbröl und Ausbilder bei der Johanniter Unfallhilfe brachte uns den Umgang mit Verletzen und Verletzungen auch an Hand mancher seiner eigenen Erlebnisse näher. Schade nur, das die Veranstaltung lediglich das Interesse
recht weniger Kameradinnen und Kameraden geweckt hat. Die Weihnachtsfeier fand am 08.12.2001 im Gerätehausanbau statt. Zusammen mit der Dorfgemeinschaft konnte diese Feier wieder organisiert werden, wozu
auch alle Wendershagener eingeladen waren. Auch in diesem Jahr gab es wieder frische Weckmänner aus dem Backes, welche vom Nikolaus und dem Knecht Ruprecht an die Kinder verteilt wurden. Am 22.12.2001
machten sich einige Kameraden auf den Weg nach Köln. Ziel waren die Weihnachtsmärkte. Aber auch die geselligen Kölsch-Kneipen waren interessant. Mit dem letzten Zug ging es Abends wieder zurück. So reich
an Einsätzen wie das Jahr begonnen hatte, sollte es wohl auch enden. Durch die starken Schneefälle der letzen Tage wurden wir in der Zeit vom 23.12.2001 – 25.12.2001 mehrmals alarmiert, um umgestürzte Bäume von der
Straße zu beseitigen. Selbst am Heiligen Abend mußten von ca. 20.30 Uhr – 1.30 Uhr die Straßen freigeschnitten werden. Die Motorsäge und den Schnee mochte danach niemand mehr so recht sehen. Den letzten
Einsatz im Jahr 2001 gab es am 28.12.2001 zu bewältigen, als das Dach des Stalles von Wilfried Diederich unter der Schneelast teilweise eingestürzt war. Auch die Einheiten Morsbach und Lichtenberg wurden hierzu
alarmiert, mußten aber nicht mehr eingesetzt werden, da keine unmittelbare Gefahr für die im Stall befindlichen Tiere bestand. Im Laufe des Tages konnte das Dach wieder mit Blechen abgedeckt werden, was
sich auf Grund des immer stärker werdenden Windes und der extremen Kälte immer schwieriger gestaltete. Genau an diesem Tag wurden im Wetterbericht Windböen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 110 Km/h vorhergesagt. Das Jahr 2001 war ein - an der Zahl der Einsätze sowie an der Art der Einsätze bemessen - sehr ausgefallenes Jahr. Dennoch konnten die uns gestellten Aufgaben immer bewältigt werden.
|
 |
 |
|
Jahresbericht 2000 Nach einem wider erwartend ruhigen
Millenium-Jahreswechsel konnte das Jahr 2000 für die Löschgruppe Wendershagen beginnen. Bereits am 10.01.2001 gab es die erste Veranstaltung – eine Werbeverkaufsveranstaltung. Schrubben, wischen, alles ist seither
vorbei- zumindest für diejenigen die sich an diesem Abend einen Dampfreiniger zugelegt haben. Den ersten Einsatz im Jahr 2000 gab es dann am 31.01.2000 zu bewältigen. In Korseifen stürzten zwei Bäume auf
ein Gartenhäuschen, welches hierdurch erheblich beschädigt wurde. Am 19.02.2000 fand nach gemeinamen Kirchgang die Jahresdienstbesprechung im Gerätehaus statt. Bereits am Samstag, den
26.02.2000 gab es den nächsten Einsatz. Ein bislang ungenannter Fahrer eines roten VW Golf verursachte in Wendershagen eine Ölspur. Die Ölspur wurde größer, als der arlamierende Piepser die Kameradinnen und
Kameraden zum Einsatz rief. Sie reichte schließlich bis knapp vors Gerätehaus. Am 06.03.2000 galt es dann wieder, den Rosenmontagszug in Morsbach zu begleiten. Etwa 3 Wochen
später, und zwar am Samstag, den 25.03.2000 wurde zum wiederholten Mal im Feuerwehrgerätehaus mit Unterstützung der Firma Giebeler Feuerschutz eine Feuerlöscher-Prüfaktion durchgeführt. Aus einem Teil des Erlöses
konnte zwischenzeitlich ein Totmannwarner beschafft werden. Ein Fahrsicherheitstraining absolvierten einige Kameradinnen und Kameraden am Sonntag, den 26.03.2000. Mit LF, MTW sowie den privaten PKW ging es
morgens Richtung Waldbröl. Die einen noch müde, ein anderer noch nicht ganz nüchtern, ging es dann richtig rund. Beschleunigen, Büffeltritt, ausweichen. Gar nicht so einfach. Erst recht nicht bei 7,5 Tonnen
Gesamtgewicht. Rundum aber trotzdem eine tolle Sache, die noch einmal wiederholt werden sollte. Am 23.04.2000 war es dann wieder soweit. Anläßlich des Osterfeuers in Wendershagen mußte wieder eine
Sicherheitswache gestellt werden. Dann ging es auch schon mit großen Schritten auf den Leistungsnachweis in Eckenhagen zu. Üben, üben, üben hieß es bereits Wochen vorher. Am 12.05.2000 war es dann auch
schon wieder soweit. Zwei Gruppen absolvierten den Leistungsnachweis mit Bravour. Anschließend erfolgte ein krönender Abschluß am Brunnen vor dem Gerätehaus. Am 13.05.2000 wurden wir zu einem Brandeinsatz
nach Rom gerufen. Bei Lötarbeiten in einem Ferienhaus war ein Schwelbrand entstanden. Am 17.06.2000 und 18.06.2000 folgten wir der Einladung unserer Kameraden aus Lichtenberg , welche an diesem Wochenende
ihr 75 jähriges Jubiläum feierten. Doch mit dem feiern dauerte es nicht lange, als die Lichtenberger Kameraden während des Kommers zu einem Einsatz gerufen wurden, und so die Bewirtung von den Kameraden der anderen
Einheiten übernommen wurde. Schon 4 Tage später ging es dann los. Der Feuerwehrausflug 2000 nach Maurach konnte beginnen. Nach einer ruhigen Fahrt kamen wir gegen Mittag in Maurach an. Ein 4 Sterne
Hotel mit Sauna, Schwimmbad, Fitnessraum u.v.m stand uns zur Verfügung. Erst mal jedoch Koffer ins Zimmer und dann bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen an und in den
Achensee. Der Abend nach gemeinsamen Abendessen stand ebenfalls zur freien Verfügung. Am nächsten Morgen ging es dann auch schon recht früh los. Eine Wanderung durch das Rofangebirge stand auf dem Programm.
Mit der Rofanseilbahn –für den einen übrigens ein Erlebnis, für den anderen ein Grauen - fuhren wir erst einmal aufwärts. Oben angekommen wanderten wir über einen schön gelegenen Weg zu einer Alm, bei der sich
erst einmal kräftig gestärkt wurde. Über einen recht steilen Pfad ging es anschließend bergab zum Hotel. Am nächsten Morgen stand dann wieder einiges auf dem Programm. Ebenfalls schon recht früh fuhren wir am
Hotel los, um die reservierte Zillertalbahn in Straß im Zillertal noch zu erreichen. Diese nahm uns etwa eine dreiviertel Stunde lang mit auf ihrem Weg bis nach Zell am Ziller, wo uns der Bus wieder aufnahm. Mit diesem
ging es dann über den Gerlos-Paß zu den Krimmler-Wasserfällen, einem der Größten Wasserfälle Europas. Über einen Wanderweg, welcher unmittelbar an den Wasserfällen vorbeiführte, kamen wir zu einer Gaststätte, wo erst
einmal Mittag gegessen wurde. Da das Wetter es zuließ, konnten wir auf der Heimfahrt auch noch kurz in Kitzbühel einkehren, bevor es schließlich wieder weiter Richtung Maurach ging. Am nächsten Morgen war dann leider
auch schon wieder die Heimfahrt angesagt. Am Samstag, den 08.07.2000, also schon lange wieder nach unserer Heimkehr, hatte unser Mitglied der Alters- und Ehrenabteilung sowie Ehrenbrandmeister Herbert Klein
und seine Frau Gertrud Polterabend. Mit zwei Fahrzeugen und einer Menge Feuerpatschen konnte ganz schön Krach gemacht werden. Dies konnten wir auch schon drei Tage später wieder unter Beweis stellen, als Annemie und
Rudi Schumacher ebenfalls Polterabend anläßlich ihrer Silberhochzeit hatten. Der darauffolgende Samstag gestaltete sich demzufolge recht schwierig, da zum einen die Goldhochzeit von Gertrud und Herbert Klein und zum
anderen die Silberhochzeit von Annemie und Rudi Schumacher zu feiern waren. Für eine Einheit von 37 Kameradinnen und Kameraden jedoch keine große Aufgabe. Mit großen Schritten ging es dann auch schon auf
das Feuerwehrfest zu. Am Samstag ging es gegen 12.00 Uhr mit dem traditionellen Fußballturnier auf dem Rasenplatz in Ellingen los. Abends folgte dann ein “Feuertanz”, welcher die Wirkung eines Flash-Overs mit sich
brachte. In einem prall gefüllten Feuerwehrgerätehaus und einer wahnsinnig guten Stimmung wurde gezapft, was die Leitungen hergaben. Ein Abend, welcher in der Art noch nicht da war. Gerade erst das Gerätehaus
abgeschlossen, mußte dann schon sehr früh morgens der Anbau so hergerichtet werden, daß hier die gemeinsame Jahredienstbesprechung stattfinden konnte. Anläßlich dieser Jahresdienstbesprechung wurden folgende
Kameradinnen und Kameraden befördert: -Christian Kleusberg zum Brandmeister -Oliver Klein zum Unterbrandmeister -Dominik Solbach zum Unterbrandmeister
-Monika Kaufmann-Stausberg zum Unterbrandmeister In die aktive Wehr wurden übernommen: Christian Hähner, Dominik Müller sowie Markus Schneider Weiterhin wurde anläßlich dieser
Jahresdienstbesprechung der MTW offiziell in Dienst gestellt. Getauft von Bürgermeister Reimund Reuber und gesegnet von Pastor Gille wurde das Fahrzeug von vielen Kameradinnen und Kameraden der anderen Wehren, den
Bürgerinnen und Bürgern und Vertretern aus dem Rat begutachtet. Im Anschluß fand der traditionelle Frühschoppen statt, welcher vom Männergesangverein “Harmonie” Wendershagen und vom Musikzug Wendershagen
umrahmt wurde. Nachmittags konnte sich bei selbst gebackenem Kuchen gestärkt werden. Auch im Jahr 2000 ging der Frühschoppen bis in die frühen Abendstunden. Erst zweieinhalb Monate später standen dann
weitere offizielle Aufgaben für die Löschgruppe Wendershagen auf dem Programm. Am Samstag, den 11.11.2000 haben wir anläßlich des Martinsfeuers in Wendershagen eine Sicherheitswache gestellt. Erstmalig wurde das Feuer
durch die Jugendfeuerwehr aufgebaut und auch am entsprechenden Abend ein Getränke- sowie Würstchenverkuf organisiert, welcher sich als gelungen auszeichnen läßt. Schwierigkeiten bereitete manchen Anwesenden der Gang
nach Hause, da die Wiese bislang unbekannte Unebenheiten aufwies. Am nächsten Tag, also am Sonntag, den 12.11.2000 mußte dann ebenfalls anläßlich des Martinszuges in Ellingen eine Sicherheitswache gestellt
werden. Auch dieses Feuer wurde durch die Jugendfeuerwehr erstellt. Als das Feuer dann endlich so richtig brannte, waren außer den Kameradinnen und Kameraden nahezu keine Zuschauer mehr da. Am 02.12.2000
fand erstmalig die eigene Weihnachtsfeier in der Ortsmitte von Wendershagen statt. Gemeinsam mit der Dorfgemeinschaft und dem Nikolaus sowie dem Knecht Ruprecht konnte eine sehr gelungene Weihnachtsfeier organisiert
werden. Unter einem geschmückten Tannenbaum bei Glühwein, Würstchen u.v.m. konnte man es sehr gut aushalten. Hilmar Quast hatte es sich anläßlich dieser Veranstaltung nicht nehmen lassen, den Backes anzuheizen und
Weckmänner zu backen, welche auch reißenden Absatz erfahren konnten. Insgesamt sicherlich eine sehr schöne Weihnachtsfeier, die mit den bisherigen kaum zu vergleichen ist. Schließlich ist zu bemerken, daß
das Millenium-Jahr ein an Einsätzen -Gott sei dank- armes aber an Erfahrung für die Zukunft reiches Jahr war. |
 |
 |
|
Jahresbericht 1999 Die erste Aufgabe für die Löschgruppe
Wendershagen war es, eine Sicherheitswache beim Rosenmontagszug in Morsbach, am 15.02.1999 zu stellen. Wie in den Vorjahren auch, wurden die einzelnen Wagen durch die Kameradinnen und Kameraden abgesichert. Noch während
des Rosenmontagszuges kam dann auch schon der erste Einsatz. Ein kleinerer LKW, der versucht hatte auf der Straße zwischen Morsbach und Bitze zu wenden, war rückwärts in einen Graben gerutscht. Mittels einer
Abschleppstange und dem LF 8/6 konnte der 7,5-Tonner aus seiner mißlichen Lage “befreit” werden.Der nächste Einsatz lies auch nicht mehr lange auf sich warten, als am Samstag, den 20.02.1999 ein
verstopfter Wassergraben in Ellingen wieder freigelegt werden mußte. Am gleichen Abend fand auch, nach vorheriger Dankesmesse in der Christ-König-Kirche in Ellingen, die interne Jahresdienstbesprechung im
Feuerwehrgerätehaus in Wendershagen statt. Anläßlich dieser Jahresdienstbesprechung erfolgte der Wechsel in der Löschgruppenführung. Hauptbrandmeister Wilfried Diederich übergab sein Amt in die Hände des Brandmeisters
Ingo Roth, welcher durch Gemeindebrandmeister Knut Schneider per Handschlag zum Löschgruppenführer ernannt wurde. Zu dem nächsten und gleichzeitig größten Einsatz im Jahr 1999 wurden wir dann am Montag, den
29.03.1999 gegen 22.30 Uhr gerufen. Eine Scheune in Heide brannte in voller Ausdehnung, ein Übergreifen auf einen Fachwerkhausanbau war nicht mehr zu verhindern. Gegen 3.00 Uhr konnte die Einsatzstelle verlassen werden.
Eine Sicherheitswache wurde durch die Kameraden aus Holpe gestellt. Am Freitag, den 02.04.1999 -übrigens Karfreitag-, wurde dann der Gerätehausanbau neu eingedeckt. Trapezbleche sollten die über Jahre
hinweg undicht gewordene Dachpappe ersetzen. Zwei Tage später, also am Sonntag, den 04.04.1999 fand dann das Osterfeuer in Wendershagen statt. Auch hier wurde wieder eine Sicherheitswache gestellt. In der Zeit vom 14.04.1999 – 28.04.1999 hat Christian Kleusberg an einem Brandmeister-Lehrgang in Münster mit Erfolg teilgenommen. Fast zu gleichen Zeit hat Andreas Schneider vom 16.04.1999 –
15.05.1999 an einem Unterbrandmeister-Lehrgang in Kotthausen mit Erfolg teilgenommen. Am Dienstag, den 04.05.1999 galt es dann, den nächsten Einsatz zu bewältigen. Ein auf die Straße zwischen
Wendershagen und Korseifen umgestürzter Baum mußte beseitigt werden. Schon zwei Tage später, also am Donnerstag, den 06.05.1999 mußte erneut ein umgestürzter Baum beseitigt werden, welcher auf die Straße von
Wendershagen nach Rom gefallen war. Die Alarmierung erfolgte, als das LF schon unterwegs war. In den darauffolgenden Wochen wurde sich kräftig auf den Leistungsnachweis in Eckenhagen vorbereitet. Üben,
üben, und nochmals üben hieß die Devise. Schließlich sollte der Leistungsnachweis zum ersten Mal mit zwei Gruppen besucht werden. Diese Gruppen waren zum einen die Gruppe A, unter der Führung von Löschgruppenführer Ingo
Roth, zum anderen die Gruppe B, unter der Führung von stellv. Löschgruppenführer Thomas Juraske. Dann war es schließlich soweit. Am Freitag, den 28.05.1999 ging es mit zwei Fahrzeugen nach
Eckenhagen. Zwei Gruppen mußten zwei voneinander unabhängige Leistungsnachweise ablegen, die insbesondere durch zwei unterschiedliche praktische Übungen sowie zwei unterschiedliche theoretische Prüfungen in zwei
Zelten geprägt war. Schließlich waren dann noch in beiden Zelten bei zwei gleichen Fragen, zwei unterschiedliche Antworten richtig. Letztendlich haben beide Gruppe den Leitungsnachweis
bestanden. Vielleicht eine Gruppe mit mehr Punkten, aber bestanden ist ja bestanden . Die anschließende Party am Brunnen vor dem Gerätehaus ging bis in die Nacht. Bis zum nächsten Einsatz dauerte es dann
auch nicht mehr lange. Am Mittwoch, den 09.06.1999 mußte eine vermißte Person im Waldgebiet zwischen Wallerhausen und Herbertshagen gesucht werden. Die Suche verlief jedoch erfolglos. Nach Anbruch der Dunkelheit wurde
der Einsatz abgebrochen. Am nächsten Tag wurde die Person durch die Polizei aufgefunden. Diese hatte sich erhängt. Erstmals anläßlich eines Feuerwehrfestes fand am 20.06.1999 im Gerätehaus in Lichtenberg
die gemeinsame Jahresdienstbesprechung statt. Anläßlich dieser Veranstaltung wurde Frank Zielenbach zum Unterbrandmeister ernannt. Weiterhin wurden Johannes Roth sowie Johannes Solbach aus dem aktiven Dienst in die
Alters- und Ehrenabteilung entlassen. Am 10.07.1999 war es dann wieder soweit. Eine Super-Wanderung stand auf dem Programm. Bei schönstem Sonnenschein ging es morgens los. Bayerisches Frühstück, bayerisches
Mittagessen, bayerisches Kaffeetrinken. Bis auf die Getränke alles bayerisch. Vom Feinsten. Nach viel Anstrengung am Gerätehaus angekommen ging es dann weiter. Je Später der Abend, desto merkwürdiger die Gäste.
Nicht nur die Würstchen riefen nach Senf, auch mehrere Kameradinnen und Kameraden konnten dem gelben Zeug nicht widerstehen. Andere wollten dann das LF 8/6 mit zwei Fingern in der Felge des Vorderrades an der
abschüssigen Ausfahrt des Gerätehauses festhalten, wieder andere wollten es mit einem Seil einfach durch die Querstraße ziehen. Rundum eine wieder voll gelungene Wanderung. In der Zeit vom 06.08.1999 –
28.08.1999 hat Dominik Solbach mit Erfolg an einem Unterbrandmeister-Lehrgang in Kotthausen teilgenommen. Während die Vorbereitungen auf das Feuerwehrfest schon auf Hochtouren liefen, war es dann soweit.
Am Donnerstag, den 12.08.1999, ein Tag, welcher sicherlich einen der Höhepunkte im Jahr 1999 darstellt, konnte ein VW T4 unser Eigen genannt werden. Farbe Grün, defekte Innenverkleidung, ohne Sitzbänke, ohne
Signalanlage, ohne Funk, ohne Tisch, ohne Beschriftung. Ob hieraus mal ein Feuerwehrfahrzeug wird?? Vor dem Feuerwehrfest blieb hierfür keine Zeit. Zum nächsten Einsatz wurden wir dann am Donnerstag, den
19.08.1999 gerufen, als ein LKW beim Abladen eines Containers auf der Wendershagener Straße in Ellingen durch einen geplatzten Hydraulikschlauch Öl verlor. Das auslaufende Öl wurde Mittels Bindemittel abgestreut. Am Samstag, den 21.08.1999 begann dann gegen 12.00 Uhr das Feuerwehrfest mit einem Fußballturnier auf dem Rasenplatz in Ellingen. Gegen 20.00 Uhr ging es mit einem gemütlichen Abend weiter. Am Sonntag
Morgen begann gegen 10.30 Uhr der Frühschoppen. Zahlreiche Feuerwehrkameraden der befreundeten Wehren konnten begrüßt werden. Eine Drehleiter wurde vor dem Gerätehaus abgestellt. Anschließend sogar Luftbildaufnahmen
geschossen. Die aufgestellte Hüpfburg wurde ebenfalls zum Verhängnis mancher Kameraden, die sich aus einem Vorbau in diese stürzen mußten. Am Montagmorgen wurde wieder kräftig aufgeräumt.
In den darauffolgenden Wochen wurde der T 4 umgebaut. Sitze raus, Türen raus, Stoßfänger abschrauben, Karosserie abschleifen usw.. Alles nahm sehr viel Zeit in Anspruch. Dann wurde das Fahrzeug in die Lackiererei
gefahren. Am Montag, den 06.09.1999 wurden wir zu einem nächsten Einsatz gerufen. Ein Baumhaus in einem Wald brannte in voller Ausdehnung. Die Brandursache ist bislang unbekannt. Nur 10 Tage
später galt es den nächsten Einsatz zu bewältigen. In der Mietwohnung im Haus eines Feuerwehrkameraden war am Freitag, den 17.09.1999 ein Fernseher in Brand geraten. Ob hier vielleicht die Filme zu heiß waren?? Ein
Löschangriff war jedoch nicht mehr notwendig, da die Kameraden aus Morsbach schon Minuten vorher alarmiert und auch am Einsatzort angekommen waren. Schon einen Tag später, und zwar am Samstag den 18.09.1999
ertönte der Piepser und heulte die Sirene erneut. Eine gemeinsame Großübung im Behindertenzentrum in Morsbach stand auf dem Programm. Neben wenigen Vorgehensfehlern der Feuerwehrleute konnten erhebliche
Unzulänglichkeiten am Objekt festgestellt werden. Eine reibungslose Rettung sämtlicher Bewohner des Heimes ist schlicht unmöglich. Am Samstag, den 25.09.1999 war es soweit. Der in RAL 3000 lackierte VW T4
konnte aus der Lackiererei abgeholt werden. In den kommenden Wochen gab es daher wieder viel zu schrauben und zu verändern. Am 29.11.1999 konnte der MTW dann schließlich zum Straßenverkehr zugelassen und in den
Feuerwehrdienst aufgenommen werden. Zur Verabschiedung des Bürgermeisters Horst Jütte fuhren wir am Donnerstag, den 30.09.1999 ins Kurhaus nach Morsbach. Einem sichtlich gerührten Horst Jütte wurde der
heilige St. Florian durch Gemeindebrandmeister Knut Schneider überreicht. In der Zeit vom 09.10.1999 – 17.10.1999 hat Dominik Solbach mit Erfolg an einem Strahlenschutz-Lehrgang in Kotthausen teilgenommen. Anläßlich der Martinsfeuer in Wendershagen am 12.11.1999 und in Korseifen am 13.11.1999 sowie anläßlich des Martinszuges in Ellingen am 14.11.1999 haben wir wieder eine Sicherheitswache gestellt.
Am Samstag, den 11.12.1999 fand unsere Nikolausfeier im Gerätehaus statt. Auch diesmal konnte wieder der Nikolaus begrüßt werden. Zum nächsten Einsatz wurden wir dann am 17.12.1999 gerufen. Die Meldung
lautete: “Brand in Altenheim Lichtenberg”. Die Anfahrt gestaltete sich äußerst schwierig, da auf Grund von starkem Schneefall die Straße vollkommen bedeckt war. In Lichtenberg angekommen stellte sich heraus, daß der
Brand bereits gelöscht werden konnte. Den letzten Dienst im Jahre 1999 haben einige Kameraden während der Silvesternacht 2000 im Gerätehaus in Wendershagen geschoben. Auf Grund der Jahrtausendwende wurden
mehrere Zwischenfälle befürchtet. Diese blieben jedoch glücklicherweise aus. Für die an diesem Abend geleisteten Stunden ist den daran teilnehmenden Kameraden besonders zu danken. |
 |
 |
|
Jahresbericht der Jugendfeuerwehr 2002: Die
Jugendfeuerwehr Wendershagen verzeichnete im Jahr 2002 den Austritt von Riccardo Hohage und besteht aus derzeit 9 Mitgliedern.Das 14tägig standfindende JFWÜben zählte im Jahr 2002 52 praktische und 22
theoretische Stunden. Diese umfangreiche feuerwehrtechnische Ausbildung erstreckte sich über die Standardübung FwDV 4, die Übung vom Unterflurhydranten und Schnelligkeitsübungen, sowie Übungen der technischen Hilfe. Der
theoretische Unterricht umfasste Atemschutz, Gefahren der Einsatzstelle, Fahrzeug und Gerätekunde bis hin zur Rettung und Erster Hilfe. Den Höhepunkt im feuerwehrtechnischen Dienst der Mitglieder der
Jugendfeuerwehr Wendershagen in 2002 im Verbund mit den JFWen aus Morsbach und Lichtenberg stellte die Abnahme der Jugendflamme Stufe 1 am 13.07.2002 dar. Diese umfasste vielfältige Aufgaben wie das Absetzen eines
Notrufes, das Anlegen von Knoten und Stichen und das Ein und Ausrollen eines CSchlauches auf Zeit. Des weiteren wurden Aufgaben aus den Bereichen Sport, Kreativität, Ökologie und Gesellschaft gestellt. Dies erforderte
auch im letzten Jahr wieder eine intensive und umfassende Vorbereitung und viel Engagement, bereitete aber auch viel Spaß. Spaß bereiteten den Jugendfeuerwehrmitgliedern auch die Kinobesuche, die
Kegelnachmittage und das Eisessen bei sommerlichen Temperaturen. Wie auch in den vergangenen Jahren wurde während der Herbst und Winterzeit durch Hydrantenpflege und Kalenderverkauf die Kasse aufgebessert
sowie die Weihnachtsfeier am 23.12.2002 finanziert. Zur Aufbesserung der gemeinschaftlichen Kasse der gesamten Jugendfeuerwehren der Gemeinde beteiligte sich auch die Jugendfeuerwehr Wendershagen an dem
Stand unterhalb der Kirche auf dem Morsbacher Weihnachtsmarkt. Abschließend möchten wir Ausbilder uns für den unermüdlichen Einsatz, die rege Beteiligung der interessierten und aufmerksamen Mitglieder, die
uns nur selten den Spaß am JFW Üben verdorben haben, herzlich bedanken. Im Hinblick auf 2003 hoffen wir auf ein erfolgreiches 25.jähriges Jubiläum und starke Unterstützung aus den Reihen der aktiven
Mitglieder. Wendershagen, 31.12.2002
© Dominik Solbach
|
 |
 |
|
Jahresbericht der Jugendfeuerwehr 2001
Zu Beginn des Berichtes einige interessante Zahlen aus der Jahresstatistikder Jugendfeuerwehr im Jahre 2001: Am Jahresanfang waren in der Jugendfeuerwehr 11 Mitglieder. Im laufenden Jahr traten insgesamt 3 neue
Mitglieder der Jugendfeuerwehr bei. Aus der Jugendfeuerwehr schieden im Berichtsjahr 3 Mitglieder wieder aus. In den aktiven Dienst wurde Markus Stausberg übernommen. Somit beträgt der Gesamtbestand in der
Jugendfeuerwehr Wendershagen am 31.12.2001 10 Mitglieder. Desweiteren unterstützen Dominik Müller und Frank Zielenbach die Arbeit in der Jugendfeuerwehr, für die ich mich auch noch einmal an dieser Stelle recht herzlich
bedanken möchte. Fast 70 Übungsstunden im feuerwehrtechnischen Dienst wurden 2001 bei der Jugendfeuerwehr geleistet. Davon sind c.a. 50 Stunden in praktischen Übungen übergegangen. Durch das gute abschneiden beim
Kreiszeltlager 2000 in Eckenhagen wo die Gemeindejugendfeuerwehr den 2.Platz belegte, quallifizierte sich die Gruppe für den Landesausscheid in Arnsberg. Bevor es am 30.06.2001 Richtung Sauerland ging erhielten die
Jugendfeuewehrmänner 2 Monate vorher jeweils 2 mal pro Woche den letzten Schliff von Cheftrainer Dominik Solbach. Sie belegten dort einen sehr guten 10 Platz von insgesamt 30 Gruppen.
Während des Dienstes im vergangenen Jahr zog sich ein Jugendfeuerwehrmann eine leichte, Beinverletzung zu. Was gibt’s sonst noch zu berichten von der Jugendfeuerwehr? Im Winterhalbjahr stand der theoretische
Unterricht im Mittelpunkt der Ausbildung. Hauptsächlich wurden die Themen “Fahrzeug- und Gerätekunde” und “Unfallverhütung” vertieft. Da aber auch viele neue Mitglieder in den Gruppe waren, wurde ein kompletter
Grundlagenkurs durchgeführt. Wie in jedem Jahr besserte sich die Jugendfeuerwehr ihre Kasse mit dem Verkauf von Kalendern und einem Stand auf dem Weihnachtsmarkt auf. Traditionell wurde das Jahr 2001 mit einer
Weihnachtsfeier am 23.12.2001 im Feuerwehrgerätehaus Wendershagen beendet. Dank dem seit etlichen Jahren ersehnten Neuschnee konnte endlich nocheinmal eine Schneeballschlacht durchgeführt werden. Zum Schluß noch einen
Herzlichen Dank an alle Jugendfeuerwehrmitglieder, die Jugendfeuerwehrwarte und alle die, die wie jedes Jahr die Jugendarbeit unterstützt haben.
Morsbach, den 12.02.2002 Bm Christian Kleusberg, Stelv. Gemeindejugendfeuerwehrwart |
 |
 |
|
Jahresbericht der Jugendfeuerwehr 2000 Die
Jugendfeuerwehr Wendershagen besteht derzeit aus 13 Mitgliedern, nachdem die JFW-Mitglieder Dominik Müller, Christian Hähner und Markus Schneider in die aktive Feuerwehr übernommen wurden. Neu eingetreten in die
Jugendfeuerwehr ist Tim Becher.Das 14-tägig standfindende JFW-Üben zählte im Jahr 2000 58 praktische und 21 theoretische Stunden. Diese umfangreiche feuerwehrtechnische Ausbildung erstreckte sieh über die
Standardübung FwDV 4, die Übung vom Unterflurhydrant und Schnelligkeitsübungen, sowie Übungen der technischen Hilfe. Der theoretische Unterricht umfasste Atemschutz, Gefahren der Einsatzstelle, Absichern von
Unfallstellen, Fahrzeug- und Gerätekunde bis hin zur Rettung und Erster Hilfe. Den Höhepunkt im feuerwehrtechnischen Dienst der Mitglieder der Jugendfeuerwehr Wendershagen in 2000 im Verbund mit den JFW-en Morsbach
und Lichtenberg stellte die Teilnahme an der Leistungsspange dar, wo Markus Bech, Dominik Müller und Markus Stausberg den zweiten Platz belegten und somit zum wiederholten Male die Teilnahme am Bundeswettbewerb
sicherten. Dies erforderte auch im letzten Jahr wieder eine intensive und umfassende Vorbereitung und viel Engagement, bereitete aber auch viel Spaß.
Wie auch in den vergangenen Jahren wurde wahrend der Herbst- und Winterzeit durch Hydrantenpflege und Kalenderverkauf die Kasse aufgebessert. Das Jahr wurde am 22.12.2000 mit der Weihnachtsfeier abgeschlossen.
Abschließend möchten wir Ausbilder uns für den unermüdlichen Einsatz, die sehr rege Beteiligung der interessierten und aufmerksamen Mitglieder, die uns nur selten den Spaß am
JFW- Üben verdorben haben. herzlich bedanken. Wendershagen, 31.12.2000
|
 |
 |
|
Jahresbericht der Jugendfeuerwehr 1999 Die
Jugendfeuerwehr Wendershagen hat im vergangenen Jahr im Blick auf die Mitgliederzahl mit das erfolgreichste Jahr verlebt. Von anfänglich 11 Mitgliedern zählt die Gruppe derzeit 15 Mitglieder. Neu eingetreten sind
Ricardo Hohage, Christian Hähner, Tobias und Markus Schneider.
Positiv verliefen auch die 54 praktischen und die 23 theoretischen Stunden, obwohl die Nerven der Ausbilder des öfteren stark strapaziert wurden. Der geleistete Unterricht erstreckte sich von der
Standardübung FwDv 4 über Schnelligkeitsübungen, Atemschutz, Gefahren der Einsatzstelle, Absichern von Unfallstellen, Fahrzeug- und Gerätekunde bis hin zur Rettung und Erster Hilfe. Bei solcher Anstrengung
kam die Erholung natürlich nicht zu kurz. Besonders zu erwähnen ist das Jugendfeuerwehr-Zeltlager vom 29.-31.07.1999 in Nohn in der Eifel. Dieses Zeltlager wurde zusammen mit den Jugendfeuerwehren aus Lichtenberg und
Morsbach durchgeführt und bot auf Grund der Vortour vom 17.07. 1999 ein durchweg vielfältiges und gut durchorganisiertes Programm. Neben dem Besuch einer Schützenschießanlage stellte der Besuch eines
Bundeswehrstützpunktes sicherlich den Höhepunkt dar. Wie auch in den vergangenen Jahren wurde während der Herbst- und Winterzeit durch Hydrantenpflege und Kalenderverkauf die Kasse aufgebessert.
Das Jahr wurde dann, nach alter Tradition, am 23.12.1999 mit der Weihnachtsfeier beendet.
Abschließend möchten wir Ausbilder uns für den Einsatz im vergangenen Jahr bei der JFW und bei allen, die uns unterstützt haben, bedanken. Wir erhoffen uns für die Zukunft weiterhin eine rege Beteiligung,
aufmerksame und interessierte Mitglieder, damit die Feuerwehr in wenigen Jahren durch qualifizierte Nachwuchskräfte verstärkt werden kann. Wendershagen, 18.01.2000
|
|